
Wieder einmal Sonntag und wiedermal eine neue Band. Heute möchte ich euch die Band "Schandmaul" vorstellen.
Es handelt sich um das Lied "Der Clown".
Nun etwas zur Band Schandmaul:
Schandmaul ist eine deutschsprachige Mittelalter-Folk-Rock-Band und kommt aus dem Umland von München.
Schandmaul wurde im Sommer 1998 gegründet, als sechs Musiker aus München und Umgebung sich entschlossen, ein gemeinsames Konzert mit Folk-Stücken auf die Beine zu stellen.
Da ihnen das schlichte Covern zu wenig war, entschlossen sie sich, eigene Stücke zu schreiben.
So entstand z.B. als erstes selbstgeschriebenes Lied von Schandmaul das Lied Teufelsweib, das bereits den typischen Schandmaul-Sound aufwies, der in den folgenden Jahren beibehalten und ausgebaut wurde.
Gleichzeitig mit der Gründung von Schandmaul wurde die Band Weto, in der einige Mitglieder vorher spielten, praktisch aufgelöst.
Die Band verwendet neben den klassischen Instrumenten der Rockmusik (Bass, Schlagzeug, akustische und E-Gitarre) verschiedene Instrumente der mittelalterlichen Musik wie Schalmei, Drehleier und Dudelsack. Weiterhin gehören typische Folkinstrumente, wie Geige und Akkordeon, zum festen Bestandteil ihrer Musik.
Schandmaul sehen sich hauptsächlich vom Folk und Rock beeinflusst, das Mittelalter spielt nach eigenem Bekunden eine eher geringe Rolle.
Die Texte sind in deutscher Sprache verfasst und enthalten zuweilen in Syntax und Wortwahl eine mittelalterliche Färbung.
Sie erzählen häufig kleine Geschichten, die zumeist in einer mittelalterlichen Welt eingebettet sind. So kommen Könige, Narren, Spielmannsleute (Der Spielmann), bestimmte Artefakte (Der Talisman) oder Wirtshäuser (Trinklied) in den Texten vor. Die Erzählungen muten in diesen Fällen (z. B. auch durch die Erzählweise) wie Märchen oder Sagen an.
Im Laufe der Bandgeschichte haben sich Musikstil und Text gewandelt. Auf den ersten Alben überwiegen musikalisch mittelalterliche und Folk-Instrumente und die Texte sind fast ausnahmelos von mittelalterlicher Färbung. Auf den neueren Alben finden sich nun vermehrt „härtere“ Klänge, was sich beispielsweise in der Benutzung einer dominanteren E-Gitarre ausdrückt.
Zudem lässt sich bei den Texten feststellen, dass das Mittelalter-Motiv nicht mehr so häufig explizit den Mittelpunkt bildet und zuweilen auch sprachlich auf die mittelalterlichen Elemente verzichtet wird. Gerade Letzteres mag auch damit zusammenhängen, dass auf neueren Alben alle Bandmitglieder Texte beigesteuert haben.

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