Sonntag, 11. April 2010

Die bewuste Angst

Vater, ich bin auf den Knien
Ich bitte dich, gebe mir deine Hand

Ihr, die Söhne von Odin, gebt uns einen Befehl

lasst uns nicht warten

Wir alle stehen doch unter dem Zeichen des Hammers

Geboren in dem einen Jahr

Das Schicksalsjahr

Wir sind alle Bereit, bereit um zu kämpfen

Bereit um zu sterben…

Wir wollen nicht unser Blut sinnlos vergießen


Kommt schon!

Lass den Klang der Hörner erklingen!

Lasst die Walküren fliegen!


Zurück vom Himmel geht’s in den Kampf
Ich sehe Herzen voll Wut

Voller Hass

Voller Angst


Ihr Götter des Krieges….

Steht uns zur Seite

Heute werden wir die Geschichte beenden


Denn heute ist der eine Tag

Es ist uns gleich ob wir im Kampf sterben sollten

Keiner soll weiter unter einem Tyrann leben

Keiner soll stehen bleiben


Dort, am Horizont

Seht sie euch an

Tausende scharen sich um mich


Sie warten…

Sie warten auf den einen Befehl


Ein komisches Gefühl überkommt mich….

Was ist es?

Ist es angst?

Fühlt sich Angst so an?


Tausende von Augen starren mich an…

Erst jetzt erkenne ich meine Lage…

Ich bin umzingelt


Auf einmal höre ich ihn….

Ich höre den einen Befehl…

Angriff….


Mir ist eiskalt

Ich erstarre…

Alles wird langsam….

Alles wird grau….

Alles wird mir klar…


So fühlt Angst an…

Jenes Gefühl was ich nicht ausstehen kann

Wovon ich mich schon immer fürchtete


Mir wird klar, heute IST der eine Tag…
Heute werden wir Sterben…

Gegen eine Vielzahl von Feinden


Alles läuft ab wie in Zeitlupe

Die Krieger erheben ihre Äxte

Lassen ihre Schwerter schwingen


Und da höre ich es…

Jemand ruft nach mir….

Valhalla ruft...


Und Alles wird Dunkel….

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